Freitag, 17. Oktober 2014

Blogstöckchen - Gedanken zur Kunst

Chapter Kronfeld schmeißt mit Stöcken ... mit Blogstöcken ... -stöckchen ... aua ... *rübereib*.
 Okay hier meine Antworten:

1) LACHEN: Kannst du aus voller Kehle, herzhaft in jeder Öffentlichkeit lachen?
Ich bevorzuge es, mich bedeckt zu halten, bin eher zurückhaltend. Wenngleich ich guten Humor schätze, mag ich es nicht besonders, im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit zu stehen. Ich lache lieber leise in mich hinein.

2) KUNST: Wie siehst du folgende Möglichkeiten. Künstlerisch tätig sein um zu Leben, oder Leben um dich in der Kunst zu verlieren? 

Da ich meine Miete zahlen muss, sollte Kunst auch mal was abwerfen, aber ein Leben der Kunst gewidmet, Kunst als Selbstzweck ... das wäre toll.

3) TRAUM: Träumst du Szenen mit den gewohnten realen Farben, oder ist es dir bisher nie aufgefallen, ob deine Traumwelten farbig sind?

Ich denke, ich träume koloriert.

4) SATZKONSTRUKT: Bilde einen (1) kurzen Satz mit den drei Substantiven: STURM, ZAHNRAD und WÜRDE.

Werner Sturm würde gerne mit Xaver Zahn Rad fahren. 
hm ... naja...

5) SPONTANITÄT: Was bevorzugst du spontan (bitte ersten Gedanken nutzen)?
 a) Einen Stift zum Schreiben, b) Smartphone o.ä., c) Knetmasse, d) einen Computer oder e) einen Pinsel.

Computer - ich liebe die virtuelle Welt und die pixelige Kunst. Aber gleich an zweiter Stelle steht der Pinsel.

6) LESEN: Was ist dir zum Lesen angenehmer (Begründung)? Ein Buch oder eine elektronische Vorlage. 

Das Buch - es riecht so gut nach Papier.

7) GEFÜHL: Kann man im Zustand der Trauer gleich kreativ arbeiten wie im.
Gefühlskarussell einer Liebe?

Ich würde sogar behaupten, dass man dann besser arbeiten kann, wenn man emotional im negativen Stress ist. Mich bringt es dazu, mein Innenleben künstlerisch zu verarbeiten. Das schaffen positive Gefühle eher nicht.

8) THEMA: Welches Thema machst du nie zum Gegenstand deiner Künste?

Erotik

9) ZUKUNFT: Trägst du unerfüllte Projekte mit dir, die du noch verwirklichen möchtest?

Ja so ungefähr hundert. Mein Leben wird niemals lang genug sein, um alles zu verwirklichen.

10) DAS LETZTE: Die letzte Frage. Was soll, wo?, von dir übrigbleiben, wenn du nicht mehr bist?

Vielleicht schreibt ja mal einer über mich. Dann blieben ein paar warme Worte über mich auf Papier. Nette Vorstellung. Ob meine virtuelle Kunst in einigen Jahrzehnten noch vorhanden sein wird - wer weiß? Vielleicht buddeln Internetarchäologen was von mir aus und stellen es in ein virtuelles Museum? Das Wesen der viruellen Welt ist rasche Vergänglichkeit, also müsste meine Kunst den Sprung zurück ins die reale Welt schaffen - aufs Buchpapier, aufs Papierfoto ... so werden wohl nur Pixelstaub und Erinnerungen bleiben.

Ich reiche das Blogstöckchen weiter an kjs Yip mit folgenden Fragen:
1. Was inspiriert dein künstlerisches Schaffen am meisten?
2. Was behindert dein künstlerisches Schaffen am meisten?
3.  Hast du ein künstlerisches Vorbild? Wen? Warum?
4. Fließen eher positive oder eher negative Lebensereignisse in deine Kunst ein?
 5. Willst oder wolltest du mal die Welt mit deiner Kunst verändern?

1 Kommentar:

ChapTer Kronfeld [Künstlername] hat gesagt…

Vielen Dank fürs Mitmachen und für deine Antworten und auch das Weiterreichen mit deinen neuen Fragen.